Zielgruppengerechte Kommunikation

Lange Zeit war es nicht so schwierig, geeignete Kandidaten für Ausbildungsstellen zu finden wie heute. Als Ursache wird der demographischer Wandel genannt, unsere Gesellschaft überaltert. Laut dem Berufsbildungsbericht 2012 des Bundesministeriums für Bildung gibt es mehr unbesetzte Stellen als unversorgte Bewerber. Ist es aber nicht bemerkenswert, dass es neben gegenüber den unbesetzten doch noch recht viele unversorgte Bewerber gibt? Und das sind nicht nur schlechte Leute! Die Ursache hierfür ist wie so häufig vielschichtig.

Eine Ursache ist die Unart vieler Ausbildungsbetriebe, Öffentlichkeitsarbeit in diesem Bereich immernoch als unnötig zu erachten. Ein typisches Gespräch mit einem Verantwortlichen eines Ausbildungsbetriebs (ganz gleich welcher Größe) läuft etwa so ab.

"Ich mag nicht mehr ausbilden" sagt er. Ich frage warum. Er: "Ich bekomme nur die Chaoten. Die taugen doch alle nix!" Auf die Frage, was er denn so an Öffentlichkeitsarbeit betreibe, antwortete er nur: "Was? Ach, so was brauch ich nicht."

Eben WEIL er kein Ausbildungsmarketing betreibt, weiß keiner über sein Ausbildungsangebot bescheid. Die Zielgruppe, also die für eine Ausbildung geeigneten Jugendlichen, informieren sich über das Angebot an Stellen auf dem Ausbildungsmarkt und bewerben sich natürlich dort, wo offensichtlich Bedarf an Azubis besteht - und werden eingestellt. Auch die Jugendlichen, die zum Beispiel aufgrund schlechterer Schulnoten nicht so begehrt sind, bewerben sich dort. Sie werden aber nicht genommen. Etwas überspitzt ausgedrückt bewerben sich diese Leute nun die gelben Seiten hoch und runter, bis sie letztendlich bei den Ausbildungsbetrieben landen, die zwar freie Stellen anbieten, diese aber nicht publiziert haben.

Ein weiterer Grund ist die mangelnde Übersicht auf dem Lehrstellenmarkt. Wissen Sie, wie viele Ausbildungsberufe es zur Zeit in der BRD gibt? Es sind momentan 344. Jedes Jahr werden einige Berufe "vom Markt genommen", andere kommen hinzu. Verständlich, dass unter den Lehrstellensuchenden allgemeine Ratlosigkeit herrscht, welchen Beruf sie nun ergreifen sollen. Nicht weiter verwunderlich ist daher, dass sich 3/4 aller Jugendlichen auf nur ca. 20 Ausbildungsberufe bewerben, ganz einfach weil Sie sie kennen. 20 Berufe - von 344. Der Rest der Wirtschaft findet durch mangelnde Publizität keine Fachkräfte.

Sie können den interessantesten Ausbildungsberuf anbieten und die tollsten Bedingungen zur Ausbildung bieten. Wenn keiner davon weiß, ist die ganze Mühe umsonst.

Auszubildendenwerbung hilft Ihnen also dabei, geeignete Leute auf Ihr Angebot aufmerksam zu machen und mit Hilfe der Bewerberauswahl aus den guten Leuten die Besten herauszufinden. Gerade wenn Ihr Berufszweig zu den bereits angesprochenen, relativ unbekannten Ausbildungsmöglichkeiten gehört, bieten wir Ihnen die Chance, Ihre Lehrstellen trotzdem mit geeigneten Leuten zu besetzen. Außerdem bleiben Sie mit Hilfe von zielgruppenspezifischer Kommunikation Ihrer Zielgruppe im Gedächtnis, auch wenn Sie mal keinen freien Ausbildungsplatz anbieten. Präsentieren Sie sich als verlässlicher, seriöser Ausbilder und attraktiver, zukünftiger Arbeitgeber. Dabei muss Öffentlichkeitsarbeit und Imagewerbung gar nicht teuer sein.

Fragen Sie uns nach Ihren Möglichkeiten, kostengünstig Ihre zukünftigen Toparbeitskräfte über Ihr Angebot zu informieren.

Eine Möglichkeit ist unsere Lehrstellenbörse. Dort können Sie äußerst günstig inhaltlich korrekte und überzeugende Lehrstellenanzeigen schalten. Unsere Preisliste finden Sie hier.